Die Wahl der richtigen Honigsorte

Dieser Eintrag ist Teil 4 von 11 in der Serie Honigwein

Die Wahl der Honigsorte wird von den Ansprüchen bestimmt, die man an das Ergebnis hat. Der Alkoholgehalt ist, abgesehen von der Wahl der Hefesorte, vor allem abhängig vom Zuckergehalt des Ansatzes. Wem es vor allem um die Prozente geht, dem ist mit einem preiswerter Kunsthonig (auch „Invertzuckercreme“) ebenso gut gedient, wie mit jedem natürlichen Honig. Soll aber der Honigwein auch nach Honig schmecken, ist es ratsam, etwas mehr Geld in das Ausgangsprodukt investieren. Aufgrund des umfangreichen Angebotes an verschiedenen Sorten kann man hier durchaus experimentieren. Grundsätzlich empfiehlt es sich allerdings, einen kräftigen, aromatischen Honig (z.B. Waldhonig) zu verwenden, statt einer leichten Sorte wie z.B. Raps- oder Akazienhonig. Letztere tragen zum Ergebnis vor allem den Zucker (und damit Alkoholgehalt) bei, aber kaum Aroma.

Ob der verwendete Honig fest oder flüssig ist, ist für die Honigweinherstellung kaum von Bedeutung. Der Wassergehalt eines Honigs liegt bei etwa 15-18%, nahezu unabhängig von seiner Konsistenz. Diese ergibt sich vor allem aus dem Verhältnis zwischen Frucht- und Traubenzucker. Der gesamte Zuckeranteil ist bei den verschiedenen Honigsorten jeweils etwa gleich groß.

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